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Zielfernrohr statt Schrotflinte

Zielgerichtete Attacken gehören bei einem Drittel der deutschen Unternehmen zum Alltag.

Ob Duqu-Attacken im Iran und Sudan oder die DDoS-Attacken des Miner-Botnetz gegen deutsche Pizza-Lieferdienste und Immobilienportale: Zielgerichtete Attacken gehören mittlerweile zu den gängigsten Angriffsvektoren auf Unternehmen jeglicher Größe.

Dies bestätigt auch eine Öffnet externen Link in neuem Fensterinternationale Umfrage von Kaspersky Lab unter 1.300 IT-Profis [1]. Demnach ist nach eigener Einschätzung fast jedes dritte Unternehmen (30%) gezielten Cyberattacken ausgesetzt gewesen. Vor allem in Italien (35%) und Deutschland (34%) haben Unternehmen mit zielgerichteten Attacken zu kämpfen. Weniger unter Beschuss fühlen sich dagegen die spanischen Unternehmen mit 28%, der niedrigste Wert liegt in Großbritannien bei nur zehn Prozent.

Unter zielgerichteten Attacken werden dedizierte Angriffe auf die Systeme eines Unternehmens oder einer Branche verstanden. Um gezielten Angriffen standzuhalten, benötigen Unternehmen eine passende Security-Strategie, die neben den grundlegenden Sicherheitsmechanismen auch explizit aktuellen Anforderungen gerecht werden, wie beispielsweise der zunehmenden IT-Consumerization in Unternehmen. Welche Angriffsvektoren Cyberkriminelle für zielgerichtete Attacken gegen Firmen nutzen, wie diese Sicherheitslücken missbraucht werden, um beispielsweise an sensible Daten zu kommen und vor allem wie eine IT-Sicherheitslösung adäquaten Schutz vor zielgerichteten Attacken bietet, zeigt eine aktuelle Öffnet externen Link in neuem FensterKaspersky-Infografik

[1] Die Umfrage wurde in Kooperation mit dem globalen Marktforschungsinstitut B2B International durchgeführt. Insgesamt wurden 1.300 IT-Verantwortliche aus den folgenden elf Ländern befragt: Deutschland, USA, Brasilien, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Russland, China, Japan und Indien. Alle Befragten haben Einfluss auf die IT-Sicherheitspolitik ihres Unternehmens und beschäftigen sich professionell mit IT-Sicherheitsbelangen sowie allgemeinen Geschäftsprozessen (zum Beispiel Finanzen und Human Resources). Die Umfrage ist nicht repräsentativ.



[Artikel vom 13.12.11]